Ein Plüsch-Teddy auf Rachefeldzug. Der Game-Test auf Energy Zürich.
Mit Naughty Bear ist ein Spiel erschienen, das einen niedlichen Stofftier-Look mit harter Action kombiniert. Ein an sich innovativer Mix, der vom Konzept her auch tatsächlich zum Verweilen einlädt. Auf der Paradiesinsel der Teddybären herrscht Friede, Freude, Eierkuchen. Alle sind zur grossen Party eingeladen. Alle bis auf Naughty Bear. Der nicht nur in seinem Aussehen etwas ramponierte Plüsch-Genosse schwört deshalb Rache.
Der Spieler steuert Naughty Bear durch sieben Kapitel à je fünf Episoden und muss dabei alles kurz und klein schlagen, was sich ihm in den Weg stellt, niedliche Stoffbären inklusive. Allerdings sollte Naughty dabei nicht blindlings Amok laufen, da die alarmierten Zeitgenossen sonst selbst zur Waffe greifen oder gar die Bärenpolizei rufen.
Naughty Bear ist ein irrwitziger Action-Spass, der zwar gekonnt mit den Gegensätzen «niedliches Setting – brutales Gameplay» operiert, hinter der Fassade aber über zu wenig Abwechslungsreichtum, grafische Finesse und Tiefgang verfügt. Spieler mit einer Aversion gegen Stofftiere werden aber auf jeden Fall ihren Spass haben.
Release: | erhältlich |
Plattformen: | PS3, Xbox 360 |
Altersfreigabe: | 16 |
Anzahl Spieler: | 1 |
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Bildquelle: play3.de






