26. Jul
 
Gary Lighbody

TIRED PONY «THE PLACE WE RAN FROM»

Ein solches Gipfeltreffen hat es in der Indie-Pop-Szene schon lange nicht mehr gegeben!

Ganz nach dem Motto «Lass uns zusammen Musik machen» trommelte der Sänger der britischen Band Snow Patrol, Gary Lightbody, viele renommierte Musiker zusammen: Gitarrist Peter Buck und Scott McCaughey von R.E.M., Tom Smith von den Editors, die bekannte US-Schauspielerin und Sängerin Zooey Deschanel mit ihrem Partner Matt Ward, Multi-Instrumentalist Iain Archer und Top-Produzent Jacknife Lee.

Nach zahlreichen Snowpatrol-Songs und einer Tournee als Supporting Act von U2 war Lightbody der melancholischen Rocknummern müde und brummte sich selber einen Richtungswechsel auf. Deshalb schrieb der nordirische Sänger heimlich Folk-Songs mit amerikanischem Touch. Diese versammeln sich jetzt auf «The Place We Ran From».

Lightbody zur neuen Scheibe: «Das Album wurde inspiriert durch meine Liebe zu Wilco, Calexico, Lambchop, Palace, Smog all diese Bands, die auf die dunkle Seite Amerikas blicken».

Wie die restlichen Mitglieder dieses «Multi-Kulti»-Projektes schwärmt auch R.E.M.-Gitarrist Peter Buck von den Studioaufnahmen zu «The Place We Ran From»: «Es fühlte sich wirklich kraftvoll und emotional an. Am Ende der ersten Woche war das eine echte Band». Die Studioaufnahmen fanden in Oregon und Kalifornien statt. Die Songs wurden allesamt im ersten oder zweiten Anlauf eingespielt. Diese Art der Aufnahme hört man Lightbodys Scheibe an.

Die herzhaften und charmanten zehn Songs sind wahre Perlen für das verwöhnte Ohr. Der Musikgeniesser wird begeistert sein, denn «The Place We Ran From» ist ein ruhiger Longplayer, den man auch noch in Jahren geniessen darf und dabei kein bisschen müde wird.


Bildquelle: indy.com, hitparade.ch

http://www.youtube.com/v/zxaGJNihf28&hl=en_US&fs=1

Weitere Fotos